Maschenmarkierer oder was hänge ich mir in mein Strickstück

Maschenmarkierer sind praktisch und manchmal kommt man ohne sie einfach nicht aus. Wenn Du also gerade ein neues Projekt planst und da ist in der Anleitung die Rede von einem oder gar mehreren Maschenmarkierern, dann stellst Du Dir vielleicht, gerade als Anfänger, die Frage, was nehme ich denn da? Nun unter den Markieren gibt es ein paar kleine Unterschiede.

Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen. Und muss ich wirklich explizit Maschenmarkierer kaufen, oder kann ich da auch was anderes nehmen, oder selbst einen basteln?

Maschenmarkierer zum Schließen von KnitPro

Markierer der Firma Prym

In diesem Artikel möchte ich Dir hierzu einfach mal ein paar Tipps geben.

Wann verwende ich welchen?

Wenn Du auf der Suche nach Maschenmarkierern bist, dann darfst Du Dir erst einmal klar darüber sein, was Du damit markieren möchtest. Hä? Na eine Masche natürlich! Klar, die Frage ist nur, markierst Du die Masche einmalig, oder in jeder Reihe oder Runde immer wieder aufs neue? Hier kommt für mich schon der 1. gravierende Unterschied ins Spiel.

Klar kann ich den auch zum einmaligen Markieren verwenden, in diesem Fall finde ich es nur einfach praktischer einen zu haben, den ich nachher leicht wieder öffnen kann und keinen Knoten auflösen muss, oder ihn durchschneide.

Abgesehen von den zwei oben beschriebenen Varianten habe ich noch zwei weitere in meinem Repertoire. Einen ringförmigen, der quasi offen ist und einen der ein bisschen aussieht wie eine Büroklammer und für mich so etwa einen halbgeschlossenen darstellt. Apropos Büroklammer, die könnt Ihr natürlich auch zum Maschenmarkieren nehmen oder eine normale Sicherheitsnadel. Eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Hier stelle ich Euch einmal meine Markierer vor:

  • Markierer der Firma KnitPro Sieht aus, wie eine Sicherheitsnadel aus Plastik. Sehr praktisch, da verschließbar. Ich mag sie lieber, als eine „normale“ Sicherheitsnadel, da sie keine Spitze besitzt, die es einfacher macht sie durch die Masche zu schlingen.
  • Markierer der Firma Charmed Knitting Hier in der Version „Knitting Diva“. Gibt es mit unterschiedlichen Motiven, sehr hübsch, aber leider nur in geschlossener Form.
  • Maschenmarkierer der Firma Butinette Gibt es in zwei Größen. Dünner und kleiner, für feinere Wolle und dicker und größer für dickere Wolle. Ich habe noch keinen Gefallen an ihnen gefunden. Sie sind mir auf der Nadel zu klobig und zum Markieren im Strickstück rutschen sie mir zu leicht raus.
  • Maschenmarkierer der Firma Prym Sie liegen für mich zwischen denen von Butinette und KnitPro. Sind nicht richtig verschließbar, aber auch nicht so rund, dass sie rausrutschen.
  • Selfmade Maschenmarkierer Der gute alte, selbstgemachte. Einfach ein Stück Wolle genommen und eine Schlaufe geknotet. Für mich der beste, wenn ich ihn in jeder Reihe erneut auf die Nadel schiebe. Er stört nicht beim Stricken, ist leicht gemacht und kostet noch nicht einmal extra Geld. Wenn Du damit eine einzelne Masche in einem Strickstück markieren möchtest, dann hast Du den kleinen Nachteil, dass Du ihn später aufknoten, oder durchschneiden musst. Auch nicht schlimm.

Also, teste doch einfach mal den einen oder anderen Markieren, oder lass Deine Phantasie spielen. Viel Spaß dabei!!!

Maschenmarkierer der Firma Charmed Knitting

2016-12-08T19:33:45+00:00

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